Dienstag, 30. Januar 2018

Ein Papierobjekt

Gestern Abend hat der Frühjahrs-Kalligraphiekurs in Viernheim begonnen. Unser Papier-, Buchbinde-, Schachtel- ...fachmann hatte ein wunderschönes "Papiergebilde" dabei. Da ich gestern eh von Mano und Lisa mit ihren schönen "Altpapier"objekten angefixt war, musste ich beim Nachhausekommen noch ganz dringend in meine Papierkisten steigen und versuchen, dieses "Objekt" hinzukriegen!
Wenn ich im Gellidruck-Fieber bin, verwende ich oft alte Schreib-Übungsblätter. Hauptsächlich aus diesem Vorrat habe ich die Schmuckpapiere zusammengesucht, es sind aber auch noch viiiiel ältere dabei, z. B. die türkis-blauen Stücke von der Hochzeitsdeko von Mareike (da hatten wir noch lange keinen Blog;)).

Das "Gebilde" ist eigentlich wirklich nur ein Spielzeug, aber wenn man die innen hochstehenden "Flügel" nach unten festkleben würde, könnte es auch eine Schale sein (oder einfach was Schweres hineinlegt).
Wie man sieht, durfte ich das vorhin sogar in strahlendem Sonnenschein fotografieren - jippieh, es gibt sie noch, die Sonne!

Weil das Teil aus alten Papierresten neu gemacht ist, darf es auch zu Susannes Papierliebe - uff, ganz kurz vor knapp noch ;-), denn hier wird schon den ganzen Januar über "Altes und Neues" gesammelt.

Nachtrag
Für Ulrike und wen es sonst noch interessiert, es ist ein denkbar einfacher Schnitt:
Die Knicklinien werden alle mit einem Falzbein vorgefalzt und dann in beide Richtigen geknickt, weil es sich später ja in alle Richtungen legen können soll.
Mein schwarzer Karton ist 220 g schwer, ein sog. Universalkarton, der hat auf einer Seite eine Aquarellprägung.
Meine Größe ergab sich ganz einfach, weil mein größter Quadratpuncher 5,8 cm große Quadrate stanzt. Ich wollte es mir einfach machen und brauchte so die Quadrate nur noch zu halbieren, aber jede andere Größe ist denkbar, der schwarze Karton kann ja auch zusammengesetzt werden. Für sehr kleine Teile würde ich aber wahrscheinlich keinen Karton verwenden, sondern Tonpapier.
Ich habe den Karton zum Rund geschlossen und dann erst mit den Dreiecken beklebt. Einfacher ist es, man beklebt die Innenseite zuerst und lässt nur die zwei Quadrate aus, bei denen die Klebelasche befestigt wird. Dann erst diese beiden Dreiecke aufkleben, damit ist die Klebelasche weitestgehend verdeckt.
Meine übrigen Ecken

Freitag, 26. Januar 2018

Freude pur,

aber ob verdient??
Dass ich eine lausige Bloggerin bin, merkt ja jede, die glücklicherweise trotzdem noch ab und zu vorbei guckt. Immer, wenn ich wieder ganz viele gute Vorsätze habe, kommt irgendwas dazwischen - wahrscheinlich bin ich es meistens selber?
Umso mehr bin ich im Glück, denn als ich Mitte Januar von den (großen und kleinen) Kindern (und der Baustelle) zurück kam, erwartete mich wunderschöne Post von dieser sehr lieben "Mit-Schreiberin" - die ich letztes Jahr sogar endlich "in echt" kennenlernen durfte!!! (Wiederholung bitte!!)
Liebe Karen, die Streifenkarte hab ich sofort noch meinen Dezember-Streifenschätzen einverleibt!

Gestern fand ich diese superschön verhexte Karte im Briefkasten, Freude pur! Danach erst entdeckte ich ihren Post dazu, aber das "A" (wie Auge) war mir gleich schon in selbiges gesprungen:) Liebe Ulrike, es ist allerhöchste Zeit, dass unser angedachtes Treffen in die Tat umgesetzt wird!

Und - nein, die Freude hat noch kein Ende!! Heute bekam ich diese Collagenkarte von einer Meisterin auf vielen Gebieten, die ich für ihre Herangehensweisen sehr bewundere! Auch wir durften uns letztes Jahr im "realen Leben" begegnen:) Ja liebe Susanne, wir sollten die Zeit wirklich nutzen, solange wir noch so nah beieinander wohnen!

Ihr Lieben, ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken! Trotz all meiner "Nachlässigkeiten" möchte ich das Bloggen auf gar keinen Fall missen! 

Verlinkt beim Freutag!!

Freitag, 12. Januar 2018

Abschlussarbeiten des Herbst-Kalligrafiekurses

Hier hatte ich ja schon einmal über unseren Herbstkurs geschrieben, bei dem wir unsere eigenen Alphabete nach Bildern bekannter, berühmter Maler "finden" sollten.

Mein neues ABC mit weniger schwarzen Flächen und keinem so leuchtenden Blau ist noch nicht fertig.
An den Formen habe ich wenig geändert, hauptsächlich sind die "Schläuche" dicker geworden und das Q weniger flächig.










Als Abschlussarbeit machte ich ein kleines Leporello mit einem Text über Zeit.

Für die "Buchdeckel" verwendete ich 2 mm dicke Finnpappe. Die Vertiefung ist aus der Pappe herausgehoben und der Buchstabe "Z" dann 2-mal aus Fotokarton geschnitten und aufgeklebt. Das Ganze dann mit im Hintergrundblau des Bildes eingefärbtem Ingrespapier bezogen.
Den Buchstaben habe ich zuerst weiß grundiert, dann bunt bemalt und schwarz umrandet.

Die Seiten sind aus 200 g Aquarellpapier. Der Text ist auf separate Blätter geschrieben, dann auf Reste des Einbandpapieres geklebt und mittels kleiner Schlitze im Leporello befestigt. Der Text ist in einer "freien" Form der römischen Kursive geschrieben.

Und nun dürft ihr euch über die Arbeiten meiner "Mitstreiter" freuen:

Achim hatte den "Tiger" von Franz Marc gezogen.

Barbara setzte sich mit einem Bild (dessen Titel ich nicht kenne) von Armin Liebscher auseinander.

Elkes ABC entstand nach Franz Marcs "Pferde und Adler". Sie hat gleich zwei Karten mit den Buchstaben gestaltet.

Für Franziska war "Gelb - Rot - Blau" von Wassily Kandinsky die Aufgabe.

Hanne beschäftigte sich ausgiebig mit August Mackes "Blick ins Gartenhaus". In der Gold-Silber-Schwarz-Version rechts oben hat sie ihre ganze Weihnachtspost gearbeitet.

Hans' ABC entstand nach dem Bild "Innenhof des Landhauses in St. Germain" von August Macke.

Monika war superfleißig und hat u. a. das ABC nach Paus Klees "Tempelgärten" in Gouache und Aquarell angelegt.

Ruth hat wie ich ein Bild von Joan Miró gezogen. Ihres hat den etwas sperrigen Titel: "Libelle mit roten Flügeln eine Schlange jagend".

Susanne arbeitete mit den "Füchsen" von Franz Marc.

verlinkt beim freutag