Mittwoch, 26. April 2017

Mini-Büchle - meine bisherige Bibliothek


Eigentlich müsste man noch Mini-Buchstützen dazu machen : )
Eine kleine, feine Bibliothek, so schön!

Als erstes Büchlein erreichte mich dieses Fotobuch von Ursula - mit Fotos, Stempelabdrücken, Frühlingsgedicht - und wie es sich für ein Fotoalbum gehört perfekt mit Spinnenpapier dazwischen!

Das zweite, ein personalisiertes Büchle,  kam von Eva.  ein richtiger sogenannter "Schinken", ein Mammutwerk, in echtes Leder gebunden! Mit Goethes Osterspaziergang und wundervollen Fotos.

Das dritte Büchlein von Stephanie kam, im passenden Gewand, in der Osterwoche : ) Frühlingsfrisch gestempelt, gestanzt, mit Gesso bestrichen, mit Blümchen, Hasen, Vögelchen, ...

Nummer vier, das Büchlein von Miriam im SnapPap-Mäntelchen, besticht mit seinen Fineliner-Zeichnungen und Aquarell-Akzenten.

Das fünfte Exemplar von Sandra ist richtig lecker: Es ist ein Rezept für Holunderblütensirup samt Zuckertütchen darinnen! Und um die Wartezeit zu verkürzen, hat sie gleich zwei Teebeutel mitgeschickt - die Holler-Zitrone habe ich gestern gleich genossen : )

Und hier ein aus der Ferne bewundertes Ulkau-Büchle, dieses darf ich dank Privat-Tausch nun auch mein Eigen nennen!!

Ich finde die Vielfalt der Ideen und Umsetzungen grandios! Euch allen ganz herzlichen Dank!!!!

Hier bei Michaela könnt ihr in der ganzen, wunderbaren Frühlings-MailArt-Bibliothek blättern.

Donnerstag, 13. April 2017

Zu den Sternen


Meine erste Negativapplikation. Das wollte ich ja schon ewig mal ausprobieren, aber irgendwie hat es sich nie ergeben. Hier ist sie nun also, ein Stern. Zugegeben, kein schwieriges Motiv, aber mehr brauchte es bei diesem Shirt einfach nicht.

Genäht habe ich eine Bethioua. Für uns fast zu weit, das nächste Mal nehme ich wohl eine kleinere Größe und verlängere entsprechend. Ist ja auch kein Problem.

Stoff: Sternchen von Stoff&Liebe, roter Jersey von Lillestoff
Schnitt: Bethioua von EllePuls
verlinkt bei: kiddikrammeertjemade4boysfür Söhne und Kerle

Mittwoch, 12. April 2017

Resteverwertung

Mal etwas für große Reste: wenn ihr genau hinschaut, seht ihr, dass ich für die Hose zwei unterschiedliche Sternchenstoffe verwendet habe - jeweils größere Reststücke eines Pullis. Da der Grauton der gleiche war, konnte ich sie zur Hose zusammenpuzzlen.
Die komplette Hose ist mit Jersey gefüttert, hier habe ich mal einen klassischen Fehlkauf vernäht - sieht ja eh keiner. *g*

Ich gebe es zu, auch diese Hose ist nicht neu. Aber mit Umbau und Umzug habe ich einfach vergessen, sie zu zeigen. Das hole ich jetzt nach.
Die Hose ist richtig bequem und sitzt sehr gut. Sie hat uns jetzt die ganze kältere Jahreszeit über begleitet.

Stoff: Reste aus dem Fundus
Schnitt: Bloomy One von nanoda
verlinkt beikiddikrammeertje, made4boys. für Söhne und Kerle

Dienstag, 11. April 2017

Herbstkleid im Frühling

Dieses Kleid habe ich schon im letzten Herbst genäht und irgendwie vergessen, Euch zu zeigen.

Die Maus hatte es komischerweise auch nicht oft an, obwohl es wirklich gut passt.
Ich glaube, ich muss es mal oben auf den Stapel legen... jetzt für den Frühling wäre es ja auch nicht verkehrt. Es wird ja sicherlich nochmal etwas kühler.

Stoff: Stoffonkel
Schnitt: Sweatkleid Chrissy von TiNaht
verlinkt bei: kiddikrammade4girlsHoTDienstagsdinge,creadienstagmeertje, ich näh bio

Freitag, 7. April 2017

Maulwurfkuchen


Heute möchte ich euch einmal etwas ganz anderes zeigen:
Unseren Kindergeburtstagskuchen der Wilden Hummel. Ein Maulwurfkuchen sollte es werden.

Gebacken habe ich einen runden Marmorkuchen. Anschließend habe ich oben eine Vertiefung hineingeschnitten und alles mit Milchschokolade überzogen. Die herausgeschnittenen Brocken wurden mit dunkler Schokolade überzogen und als Erdbrocken um das Loch geklebt.

Den Maulwurf habe ich aus Marzipan geformt und mit Schokolade "bemalt". Die Blüten sind ebenfalls aus Marzipan. Damit es etwas schneller geht, habe ich dafür einen Blattausstecher genommen (eigentlich für Fondant, funktioniert aber auch mit Marzipan) und jeweils die Blattspitzen mit einer flachgedrückten Kugel als Blütenmitte zusammengefasst. In die noch weiche Schokolade gesetzt hält das auch alles ganz prima.

verlinkt bei: Freutag, meertje

Donnerstag, 6. April 2017

Noch eine Fresa

Heute möchte ich euch unsere zweite Fresa zeigen. Dieses Mal ganz schlicht ohne Teilungen. So ist sie auch wirklich ratz-fatz genäht.

Die Hose ist aus einem dunkelbraunen Feincord mit Stickerei. Abgesetzt habe ich alles mit einer kupferglänzenden Paspel und brauner Webware mit klitzekleinen Goldpünktchen. So ein bisschen was Besonderes darf ja auch an einer ansonsten schlichten Hose nicht fehlen, soll sie auch mal freiwillig aus dem Schrank gezogen werden.

Die Hose sitzt super und ist mit Taschen, Gummizug und legerer Weite absolut Kindergartentauglich.

Was ich letztes Mal vergessen habe zu erwähnen: der Bund kann mit verstellbarem Knopflochgummi genäht werden - so könnt ihr die Hose immer auf die Weite einstellen, die ihr gerade braucht. Das ist doch sehr praktisch!

Also nix wie hin zu Ellen von FeeLini, hinterlasst ihr ein Däumchen und holt euch das Freebook!

Stoff: Webware und Feincord aus dem Fundus
SchnittFresa von FeeLini (Freebook)
verlinkt beikiddikramkostenlose Schnittmustermade4girlsmeertje

Mittwoch, 5. April 2017

Fensterln am Mustermittwoch

Bei Michaelas Mustermittwoch werden im April Fenster/ansichten gesammelt.

Meine Ansichten sind in Scheunen und Schuppen zu finden (Schuppen heißen im süddeutschen Raum, wo ich herkomme, "Schopf", Herr Google sagt, das wäre schweizerdeutsch). Alles Plätze, wo Spinnen ihrer eigentlichen Bestimmung nachgehen dürfen ; )







Ob diese beiden wohl zu viel "gefensterlt" haben???

verlinkt mit mustermittwoch

Dienstag, 4. April 2017

Fresa - unsere neue Lieblingshose (Freebook)

In den letzten Tagen durfte ich die Hose "Fresa" von FeeLini probenähen. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und es sind ein paar schöne Hosen hier entstanden.
Die erste möchte ich euch heute zeigen!

Es handelt sich dabei um die neue Lieblingshose der wilden Hummel. Genäht habe ich aus weinrotem Feincord mit Paspeln und einer schmalen Bommelborte an den Tascheneingriffen. Die Hose ist bequem, sitzt super und sieht richtig schick aus.

Der Schnitt gibt auch unglaublich viel her. Ihr könnt die Hose ganz schlicht nähen, mit coolen Patches, verschiedenen Teilungen, einer hohen oder tiefen Passe, Eingrifftaschen, aufgesetzten Taschen,... - wie ihr wollt. Und das Beste: es handelt sich dabei um ein Freebook!

Bei meinem Wirbelwind habe ich die Knie auch gleich noch verstärkt. Das macht bei dem Schnitt ja keine Mehrarbeit und ich hoffe, dass sie dann auch eine Weile hält. Denn seit das Wetter wieder das Malen mit Kreide auf der Straße zulässt, habe ich vor lauter auf den Knien herumrutschen bald mehr Kinderhosen auf dem Flickstapel als im Schrank.... ;-)

Also nix wie hin zu Ellen von FeeLini, hinterlasst ihr ein Däumchen und holt euch den Schnitt.
Momentan bekommt ihr die Hose in den Größen 62-110, aber an den größeren Größen wird auch schon fleissig getüftelt!

Schnitt: Fresa von FeeLini
Stoff: weinroter Feincord, hellblaue Webware aus dem Fundus
verlinkt bei: kiddikram, kostenlose Schnittmuster, made4girls, HoT, Dienstagsdinge, creadienstag, meertje

Freitag, 31. März 2017

Geburtstagskarte

Diese Karte ist neulich für eine Freundin entstanden.
Das Herz als Untergrund ist mit einer Colafeder und der selbst gekochten Walnusstinte gezogen.
Den ausgesuchten Text habe ich in englischer Schreibschrift auf einen Transparentpapierstreifen geschrieben. Die Streifengröße habe ich mit Tape abgeklebt und immer gerade noch darüber geschrieben, damit die Schrift nach dem Zuschneiden des Streifens wirklich über den Rand läuft. Dieser Streifen ist mit einer Öse auf der Karte befestigt.
Weil der Text so schwer zu lesen gewesen wäre, habe ich ihn noch in einer freien Antiqua auf das Transparent-Einlegeblatt geschrieben.
Das Herz in größer aus dem gleichen, besprenkelten Aquarellkarton wie die Karte, und in kleiner aus einem hellen Furnier gestanzt und mit Öse verbunden. Nun noch die Herzen, ein Metallfederchen und eine echte Feder mit Silberdraht lose an der Karte fixieren.

verlinkt: 

Montag, 27. März 2017

MailArt Minibüchle - making of

So ein begeisternd-schönes Thema, diese Frühlingsmailart, wie immer von Michaela und Tabea.

Es hat unbestreitbar auch Vorteile, wenn man ganz am Anfang der Liste steht - obwohl ich zuerst doch einen kleinen Schreck gekriegt habe. Aber im Prinzip bleibt es für mich gleich, am Ende gibt es immer Stress, ganz egal, wo auf der Liste ich stehe ; )
Ich möchte gerne noch zeigen, wie mein Büchle entstanden ist, und dann kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen und wöchentlich freuen.
Weil ich es mag, wenn man Bücher ganz aufschlagen kann, wollte ich ein Art Koptische Bindung, nur nicht ganz so aufwändig, hauptsächlich deshalb wurde in der Mitte das Band "eingebaut".

Die Buchdeckel sind aus Passepartout-Pappe, bezogen ist die eine Hälfte mit Teebeuteln, die noch ein paar zusätzliche Flecken gekriegt haben. Für die andere Hälfte habe ich Teile von den sehr dünnen Rostpapieren verwendet. Dann noch die Stempelmotive mit wasserfester Farbe auf Vorder- und Rückseite gedruckt - und die Buchdeckel sind fertig.

Die Büchle haben 10 Lagen jeweils à 2 Blätter. Die äußeren Blätter sind Gelliprints in blau-grün, die innen liegenden Blätter wollte ich gerne mit Schrift. Da Drucke ja erlaubt sind, habe ich meine Hausaufgaben für den einen Kalligraphiekurs (englische Schreibschrift, dieses Jahr mit Spitzfeder) "missbraucht" und ein DIN A3-Blatt mit Goethes vom Eise befreitem Strom in Glitzer-gelbgrün beschrieben. Den Text dann eingescannt und beidseitig auf Schreibpapier mit Leinenstruktur gedruckt. Beide Text- und die Gelli-Rückseiten mit Blumenmotiven bestempelt und pro Büchle 20 Doppelseiten zurecht geschnitten.
Das "Glitzern" konnte man in den Drucken leider nicht mehr erkennen.
Die einzelnen Lagen mithilfe einer Lochschablone lochen...

... und den Buchbindezwirn beim untersten Loch der hinteren
Lage festkleben. (Der Stapel liegt mit der Rückseite nach
oben, deshalb "scheint" die Klebestelle am oberen Loch zu sein.)



Durch das unterste Loch nach innen stechen.












...beim dritten Loch wieder nach innen und beim
vierten (obersten) Loch wieder nach außen.

Beim zweiten Loch von unten nach außen stechen...











Beim untersten Loch kommt der Faden wieder nach
außen . Damit beide Lagen verbunden werden, muss
nun unterhalb der untersten Lage durch die Schlinge ge-
stochen werden (hier der Fadenanfang). Diese Verbind-
ungsstiche immer von der Buchaußenseite nach innen
führen. 

Die zweitletzte Lage darüber nehmen
und durch das oberste Loch nach innen stechen.















Die nächste Lage dazu nehmen und wieder durch
alle Löcher nähen. Oben wieder mit der vorge-
gangenen Lage verbinden, indem unter der Schlinge
der beiden vorigen Lagen durchgestochen wird
(wieder von der Buchaußenseite nach innen).
Wenn alle Lagen verbunden sind, wird das
Fadenende auf der vordersten Lage fest-
geklebt.













Damit sich das Band gut unter den gespannten Fäden durchziehen
lässt, habe ich den Bandanfang mit Tape spitz geklebt und
die Fäden mithilfe  einer Pinzette etwas angehoben.

Bandanfang und -ende ebenfalls festkleben.













Ich habe das Band bei den meisten Büchern erst zum Schluss eingezogen, weil ich dachte, dass es mich während des Bindens stören würde. Bei den letzten beiden Büchern wollte ich es aber doch noch wissen (vor allem, weil das Einziehen nicht sooo flutschte, wie ich mir das vorgestellt hatte) und musste feststellen, dass es nicht schwieriger gewesen wäre!!

Zum Schluss noch die Buchdeckel aufkleben. Ich wollte Nasskleber (Uhu Kraft,
weil der sich abrubbeln lässt) verwenden, damit die Deckel wirklich fest und
bis zum Rand halten. Damit austretender Kleber keine Seiten zusammenkleben
kann, habe ich ein Stückchen Backpapier dazwischen gelegt.

Links Rostpapier,                                                    rechts Teebeutel (ich meine, es war Kräuter??)

Hier  kann man wieder die ganze Aktion verfolgen. Danke euch beiden, mir hat die "Pflicht" schon riesigen Spaß gemacht ...


Samstag, 25. März 2017

Siebdruck mit Jette Clover

Drei wundervolle, super-inspirierende Tage mit experimentellem Siebdruck und einer Ideen sprühenden Jette Clover liegen schon wieder zwei Wochen zurück. Getroffen haben sich acht Frauen im Textilstudio in Speyer vom 10. - 12. März.
Jette in Aktion - wenn sie ihre "Ladies" zusammenrief, gab es den nächsten input : )
Begonnen haben wir jeden Morgen mit kleinen, 15-minütigen Collagen. Am Freitag waren die Vorgaben "warme" und "kalte Farben", am Samstag "clean" und "voll" und am Sonntag "Freude/Spaß" (die Begrifflichkeiten ohne Gewähr, es ist zwei Wochen her!! ; ))














Jette zeigte uns dann, wie mit "(Alltags)Gegenständen" und Papierschablonen unterschiedlichste Druckergebnisse erzielt werden können.












Auch fertigte sich jede von uns zwei Siebdruckrahmen an, die wir dann mit Mehlkleister und Kaltwachs und/oder wasserlöslichem Kleber bemusterten. Die konnten dann über Nacht trocknen und standen am nächsten Tag bereit. Was für ein Aha-Erlebnis!!! Vor allem die Mehlkleister-Muster hauten mich von den Socken! : ) Es ist eigentlich auch eine Art Break-Down-Druck, da sich das Mehlkleistermuster langsam auflöst, aber es hält erstaunlich lange.
Mehlkleisterstoffe und -rahmen durften in der Sonne trocknen.
Dies entstand mit meinem "Mehlkleister-Sieb"
Mit Kaltwachs bzw. wasserlöslichem Kleber lässt sich (u. a.) wunderschön mit Schrift spielen:

Und wer hätte gedacht, dass sich aus Vlieseline auch Druckschablonen herstellen lassen?
Und mit Gel und aus-(Zeitungen)geschnittenen Motiven? Und-und-und... ich bin mir sicher, wenn der Kurs doppelt so lang gewesen wäre, dass Jette uns locker auch 6 Tage (und länger) mit Ideen hätte füttern können!



Zum Schluss legten wir alle unsere Schätze aus und es wurde bei jeder geguckt, mit welchem Druck zuerst wie weiter gearbeitet werden kann. Mit aufgelegten L-Winkeln wurden die besten Ausschnitte gesucht:

Mit den unteren beiden "Bildern" möchte ich mich als nächstes beschäftigen. Sie sollen mit Hand- und Maschinenstichen ergänzt werden und bei jedem ein paar wenige rote Akzente dazu kommen.

Die Tage haben uns gezeigt, ein wie weites Feld der Siebdruck ist und dass man einfach auch mutig ausprobieren soll!
3-fach sehr herzlich und kompetent betreut (auch Sabine und Brunhilde standen jederzeit mit Rat und Tat bereit) war es wieder ein Rundumwohlfühl-Jeromin-Kurs, bei dem keine Frage unbeantwortet blieb!